allb – das Wearable für Säuglinge

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Wearables und smarte Technologien erreichen immer mehr Bereiche unseres täglichen Lebens. Immer wieder habe ich den bekannten „Aha-Moment“, weil Menschen Ideen hatten, wie Technik unser Leben in bestimmten Situationen leichter machen kann und wir von ihr profitieren können. Sei es durch eine effizientere Zeiteinteilung oder durch beschleunigte (Arbeits-)Prozesse. Das koreanische Unternehmen allb, als Abkürzung für „all about baby“, hat das allererste smarte Device für Neugeborene und Säuglinge entwickelt, das junge Eltern nachts beruhigter schlafen und tagsüber sorgenfreier arbeiten lässt. Wie das funktionieren soll, erfahrt ihr in unserem kleinen Test.

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allb – so nennt sich das erste Wearable für Säuglinge und besticht nicht nur durch sein cleanes Design sondern hilft Eltern dabei immer zu wissen, wie es ihrem Baby geht. Manche werden sich fragen, wie weit der Digitalisierungs-Wahn noch voranschreiten soll, wenn er jetzt schon die Kinderbetten der Republik erreicht, doch in diesem Falle handelt es sich um ein gut durchdachtes Konzept, das vielen Eltern Sorgen ersparen und kleine Kinder im Notfall sogar retten kann. Anders als herkömmliche Geräte wie Babyphone, die lediglich Geräusche aus dem Kinderzimmer ins elterliche Schlafzimmer übertragen, kann allb durch unterschiedliche Sensoren die Hauttemperatur, die Atemfrequenz und die Schlafmuster des Sprösslings aufzeichnen und an das Smartphone der Eltern schicken. Dabei evaluiert es die aufgenommenen Werte und gibt Empfehlungen was in bestimmten Fällen zu tun ist:

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Somit hilft allb aktiv dabei die richtige Entscheidung in bestimmten Situationen zu treffen und gibt Hinweise und Tipps, ob man ins Krankenhaus fahren sollte oder ob alles in Ordnung mit dem Baby ist. Das Zusammenspiel der App mit dem eigentlichen Device hilft Eltern somit dabei sich mehr auf die Freuden des Kinderaufziehens zu fokussieren, als sich deshalb zu stressen und sich Sorgen zu machen.

Einfache Installation

allb wird ganz einfach an die Kleidung oder die Windel des Babys gehaftet und sendet von da aus alle Bewegungen des Babys, mitsamt der aufgenommenen Werte, an das Smartphone der Eltern. Wichtig ist dabei zu wissen, dass das Gadget das Baby in keinster Weise in seinem Bewegungsspielraum beeinträchtigt. Laut Hersteller, soll das Kind das Gerät überhaupt nicht wahrnehmen können. Zudem ist es, durch das hakenförmige Design, unmöglich für das Baby, das Gadget zu entfernen oder „auszuziehen“. Selbstverständlich besteht das gesamte Gerät aus non-toxischen Silikonen, so dass die Sicherheit des Babys jederzeit sichergestellt ist.

Eine interessante App

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Neben dem allb an sich, ist die App ein wesentlicher des Konzepts der Babyüberwachung. Die App ist ausgesprochen übersichtlich gestaltet und man kann automatisch die aktuellen Werte des eigenen Kindes mit vorherigen Werten oder mit medizinisch bestätigten Studien über Kinder im gleichen Alter vergleichen. Die ausführlichen Berichte in Echtzeit geben jungen Eltern zudem die Sicherheit, dass es dem Kind gut geht. Getreu dem Motto: „Vier Augen sehen mehr als zwei“, bietet die App außerdem an die Werte mit Freunden und der Familie zu teilen, so dass auch die Großeltern immer überprüfen können, ob dem kleinen Enkelkind gut geht. Dafür gibt es sowohl eine Browservariante und eine App für’s Smartphone und Tablet:

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Für jeden Interessenten, der die Idee gut findet, aber noch nicht so wirklich weiß, wie das allb in echt überhaupt aussieht und funktioniert, haben die Entwickler eine 3D-Animation erstellt – faszinierend, was die heutige Technik so alles kann:

Fazit

Das Gadget hilft nicht nur jungen Eltern dabei, sich weniger Sorgen zu machen, sondern kann auch von großem Nutzen sein bei SIDS, auch bekannt unter plötzlichem Kindstod. Durch das stetige Überwachen wird bei Abweichungen z.B. bei der Atemfrequenz sofort Alarm geschlagen, so dass man ausreichend Zeit hat, sich um das Baby zu kümmern. Wir stehen zu 100% hinter dem Konzept und finden die Idee ausgesprochen gut. Einziges Manko: leider ist die App vorläufig nur auf Englisch verfügbar, ob sich das ändert, bleibt jedoch bislang offen. Der Erfolg von Allb wird der ausschlaggebende Faktor sein, inwieweit das Konzept weiterentwickelt wird oder ob das Produkt hierzulande in den stationären Handel gelangt. Vorerst lässt sich allb für nur 99$ bei Kickstarter vorbestellen und wird voraussichtlich im Juli diesen Jahres verschickt.

Was haltet ihr von dem Produkt? Könntet ihr euch vorstellen euer Baby auch so zu überwachen? Lasst uns eine Antwort in den Kommentaren da oder besucht uns bei Facebook – wir sind immer offen für neue Ideen und Anregungen.

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