Ecovacs W710 – Fensterputzen der nächsten Generation

ecovacs winbot w710

Nachdem ich bereits sowohl den automatischen Staubsauger Deebot D79 als auch den Wischroboter Braava von iRobot getestet habe, bin ich nun auf den Geschmack gekommen. Die kleinen Putzhilfen erleichtern einem wirklich das Leben. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach weiteren kleinen Helferlein gemacht und habe einen Fensterputzroboter gefunden, den ich direkt für einen Test bestellt habe: Der Winbot W710 aus der Ecovacs-Schmiede

Das Produkt: Ecovacs Winbot W710

Winbot W710

Der Winbot wurde innerhalb von 5 Tagen an meine Haustür geliefert. Er kommt in einem kleinen Paket geliefert. Inhalt: Das Gerät, ein Netzadapter, ein Verlängerungskabel, eine Fernbedienung, ein Sicherheitssystem, 2 Reinigungsbeläge und der Anleitung.

Der Roboter ist auf den ersten Blick größer als man es erwartet hat. Er ist fast quadratisch und mit ca. 24 cm überraschend groß. Der Aufbau wirkt sehr stabil und qualitativ hochwertig. Zunächst soll ich den Akku des Winbots für zwei Stunden aufladen. Ich nutze die Zeit, um mir die Anleitung schon etwas durchzulesen. Diese ist sehr übersichtlich und verständlich. Nach zwei Stunden war der Akku voll geladen und ich befestigte die beiden mitgelieferten Tücher an dem Roboter. Das eine Tuch ist für die Reinigung, während das andere dem darauf folgendem Trocknen dient. Für die Fortbewegung nutzt der Roboter zwei Gummiketten, die an der Unterseite befestigt sind. Hiermit soll er über die Glasscheibe gleiten. Eine Vakuumpumpe soll verhindern, dass der Roboter herunterfällt. Auf dem Gerät sind nur ein Schieberegler und ein Start-und Stoppknopf zu finden. Er ist somit für jedermann einfach zu bedienen ohne komplizierte Einstellungen.

Der Test

Nachdem alles vorbereitet war, drückte ich den Winbot an die Fensterscheibe meines Wohnzimmers und bewegte den Schieberegler Richtung „On“. Der Roboter fing an zu brummen und saugte sich an der Scheibe fest. Dann leuchtete ein blaues Licht auf, was bedeutet, dass der „Festsaug-Vorgang“ beendet war. Nun musste ich nur noch auf den Startkopf drücken und schon setzte sich die kleine Maschine in Bewegung. Dies passierte überraschend langsam. Hinzuzufügen sei, dass der Hersteller empfiehlt, bei Putzarbeiten der Außenseite des Fensters immer die Sicherheitsleine zu verwenden, die einen Absturz verhindern soll, damit keine Menschen verletzt werden. Auf mich wirkte der kleine Roboter allerdings äußerst sicher an der Scheibe klebend. Der Winbot fährt 2-3 Mal rauf und runter und dann nach links und rechts und gibt dann gab er Signal, als er fertig war. Er hat ungefähr 10-15 Minuten für seine Arbeiten gebraucht. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Er hat kaum bis gar keine Spuren hinterlassen und meine Fenster glänzen wieder. Allerdings hinterlässt er einen Wasserfleck, wenn man ihn abnimmt. Diesen aber einfach wegwischen und man hat ein wunderbares Ergebnis.

Was die Akkuleistung angeht, schwächelt der Roboter allerdings etwas. Man kann ihn theoretisch nur mit vollem Akku nutzen, denn wenn der Akku schwächer wird, stoppt der Vakuum-Motor und das Gerät fällt von der Scheibe.

fensterputzroboter winbot w710

Fazit

Der Winbot von Ecovacs hat mich, wie auch alle anderen bisher getesteten Putz-Roboter, erneut überzeugt. Einziges Manko ist die Akkuleistung, was mich aber nicht davon abhält, mir dieses super Gadget anzuschaffen. Es hat ein schönes Design, wirkt sehr sicher an der Scheibe, arbeitet relativ leise und hinterlässt ein wunderbares Ergebnis.

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