Parrot AR.DRONE 2.0 – FLIEGEN WAR NIE SCHÖNER

Parrot AR.Drone 2.0

Der Smarthome-Markt ist hart umkämpft. Täglich kommen neue Produkte auf den Markt, die innerhalb kürzester Zeit unzählige Wettbewerber anziehen. Drohnen gehören auch dazu. Heutzutage gibt es Drohnen für den persönlichen Gebrauch bereits bei allen großen Anbietern, wie z.B. Conrad, zu kaufen und das nicht erst seitdem Amazon in einer Presseerklärung bekannt gab, den Versand mit seinem PrimeAir-Service komplett auf Drohnen outzusourcen.

Heute hatte ich das Glück, eine der Top-Drohnen, die derzeit auf dem Markt sind zu testen – die Parrot AR.DRONE 2.0 – und erkläre euch, wie immer, ausführlich wo die Stärken der Drohne liegen und wo ich noch Verbesserungspotenzial sehe.

Das Produkt: Parrot AR.DRONE 2.0

Parrot AR.Drone 2.0

Die Drohne, alternativ in den Farben „Schnee“, „Dschungel“ oder „Sand“ erhältlich, überzeugt nicht nur durch ihr schickes Design, sie hat auch noch einiges unter der Haube:

Design & Robustheit

Durch das hochmoderne EPP-Design, sieht die Drohne nicht nur gut aus, sondern ist auch äußerst robust. Die Kunsstoffteile sind zu 30% aus verstärktem Nylon, die Drohne hat eine Schaumstoffisolierung des Trägheitsmittelpunkts gegen Motorvibrationen und zudem eine feuchtigkeitsabweisende Nanobeschichtung auf den Ultraschallsensoren – damit sind selbst die gewagtesten Tricks kein Problem und man braucht sich keine Sorgen machen, dass irgendetwas kaputt geht. Sollte es dennoch passieren ist die Parrot AR.DRONE 2.0 komplett reparierfähig, denn alle Ersatzteile und Reparaturanleitungen sind im Internet verfügbar.

Kamera

Darüber einem starken Motor hat Parrot es geschafft, eine unglaublich funktionsfähige Kamera in der Drohne zu verbauen: Die 720pHD-Kamera schafft es bei 30FPS und einem Weitwinkel von 92° Diagonale einen flüssigen HD-Stream direkt auf’s Smartphone zu senden. Parrot wirbt hier speziell mit dem der geringen Latenz (Verzögerungszeit), mir der die Videos übertragen werden. Zudem können die Videos entweder direkt auf das Smartphone, in die Cloud oder über Wi-Fi direkt auf ein Remote-Gerät oder einen USB-Stick gespeichert werden.

Regie Modus

Im Regie-Modus kann man einzelne Bewegungen der Drohne programmieren, diese dann das Manöver fliegen lassen und alles ganz einfach und benutzerfreundlich filmen. Hierbei kann man zwischen drei Kameraführungen wählen: Reisen, Panorama & Kran. Durch das Stabilisierungssystem und die hauseigene Video-Nachbearbeitung sind makellos glatte Aufnahmen garantiert. Das Gute hierbei ist gerade für Amateur-Filmer, dass man zum Einen im Einstellungsbereich der Weißabgleich, die Helligkeit und die Belichtung abgestimmt werden kann und zum Anderen dass man für eine Videosequenz jederzeit die Geschwindigkeit und Kameraführung in Echtzeit anpassen kann.

AR.Drone Academy

Parrot selber wirbt mit dem Slogan „Fliegen in der Cloud“ für seine Drone Academy. Man kann alle Flüge direkt in die Cloud hochladen, sich jederzeit seine besten Videos anschauen, statistisches Feedback über Höhe, Geschwindigkeit und Länge des Fluges einholen und der allerbeste Aspekt: Man kann sie mit allen Piloten auf der ganzen Welt teilen.

Parrot AR.Drone 2.0

 

Gadgets en masse

Parrot AR.Drone 2.0 GadgetsParrot ist eines der Unternehmen, das es verstanden hat, sinnvolle Kooperationen einzugehen. Neben der App für iOS und Android ist die Parrot AR.Drone 2.0 ebenfalls kompatibel mit einem Windows 8 PC oder Tablet, der NVIDIA Shield und bald auch mit dem Myo Armband und FPV Brillen z.B. von Fatshark oder Zeiss.

Technische Daten

  • Prozessor 1GHz 32 bit ARM Cortex A8 mit 800 MHz Video-DSP (TMS320DMC64x)
  • Linux 2.6.32
  • 1GB DDR2 RAM mit 200 MHz
  • Hochgeschwindigkeits-USB 2.0 für Erweiterungen
  • Wi-Fi b g n
  • 3-achsiges Gyroskop, Präzision 2000°/Sekunde
  • 3-achsiger Beschleunigungsmesser, Präzision +/- 50 mg
  • 3-achsiges Magnetometer, Präzision 6°
  • Druckfühler Präzision +/- 10 Pa
  • Ultraschallsensoren für die Messung der Entfernung zum Boden
  • Vertikalkamera 60 FPS QVGA zum Messen der Bodengeschwindigkeit

Für immer der König der Lüfte oder muss ich auf etwas achten?

Drohnen sind hilfreich, das steht fest. Egal, ob es darum geht, seine Immobilie beim Verkauf in Szene zu setzen oder schöne Urlaubsbilder oder -videos einzufangen – eine Drohne zur Hand zu haben, ist nie verkehrt. Jedoch gibt es ab dem 01.06.2015 eine paar neue Regeln, die beachtet werden müssen:

Generell ist das Fliegen mit einer Drohne in Flughafennähe eher günstig, was aber auch nachvollziehbar ist. Unterhalb der 5KG-Grenze gelten die gleichen Vorschriften wie für Modellflugzeuge oder die bekannten kleinen Spielzeug-Helikopter, sofern die Drohne keine Fotos oder Videos von unbekannten Personen aufnimmt. Ein Gewicht ab fünf bis 25 Kilogramm dagegen ist meldepflichtig, in der Regel beim zuständigen Luftfahrtbundesamt des jeweiligen Bundeslandes.

Über Menschenansammlungen und im Umkreis von 100 Metern von Menschenansammlungen dürfen Drohnen grundsätzlich nicht betrieben werden, auch nicht die kleinen Versionen.

Ebenfalls wichtig: Man benötigt eine Haftpflichtversicherung, die durch einen Flugapparat verursachte Schäden abdeckt. Normale Policen tun das häufig nicht, deshalb sollten Drohnen-Piloten die Schadensabdeckung ihrer Versicherung prüfen und gegebenenfalls aufstocken.

Drohneneinsatz auf fremdem Territorium

Der Luftraum über seinem eigenen Haus gehört grundsätzlich auch dem Eigentümer. Hier darf er filmen und veröffentlichen so viel er mag. Einschränkungen gibt es auch hier in Regionen mit Flughäfen in der Nähe. Allerdings kann es leicht passieren, dass das Flugobjekt über die Grenze zum Nachbarn schwebt oder geweht wird.

Dazu Inka-Marie Storm, Referentin für Miet- und Immobilienrecht beim Eigentümerverband Haus & Grund, stellt klar: „Gemäß Paragraf 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gelten hier nachbarrechtliche Abwehransprüche.“ Das bedeute allerdings nicht, dass der Nachbar einfach eine Drohne mit dem Baseballschläger aus der Luft fischen dürfe.

Generell können sich Drohnenpiloten an die Regel halten: Alles, was mit dem bloßen Auge und von einer normalen Perspektive aus zu sehen ist, darf man auch fotografieren.

Heikel wird es allerdings, wenn Menschen auf den Bildern zu sehen sind. „Hier gilt das allgemeine Persönlichkeitsrecht“, sagt Inka-Marie Storm. „Ich habe das Recht, unbeobachtet zu sein.“ Daher sei die Erlaubnis der Gefilmten vor einer Veröffentlichung zwingend. (Quelle: N24)

Fazit

Eine eigene Drohne ist, so glauben wir, etwas für jedermann und jedes Alter. Heikel wird es vermutlich, dem Partner den Grund für eine Anschaffung der Drohne plausibel zu erklären. Wir haben mal einige Beispiele zusammengefasst:

  1. „Schatz? Ich müsste die Regenrinne mal wieder saubermachen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich da oben Laub angesammelt hat. Ich bestell‘ noch kurz die Drohne, um das zu checken.“
  2. „Du, ich glaube ich hab‘ etwas gefunden, was unsere Beziehung unglaublich aufwerten würde.“ „Was denn?“ „Diese Parrot AR.Drone 2.0! Damit könnten wir wunderbare Fotos in unserem nächsten Sardinienurlaub schießen.“
  3. „Ich möchte auf jeden Fall sicherstellen, dass unsere Kinder morgens sicher zu Schule kommen und immer direkt Bescheid wissen, falls irgendetwas passiert. Ich bestelle nur kurz die Drohne, damit ich abends sorgenfreier ins Bett gehen kann.“

An dieser Stelle sind wir gespannt auf weitere Ideen eurerseits, wie man seinem Partner am glaubwürdigsten verkaufen kann, dass man diese Drohne braucht. Die könnt ihr, wie immer, gerne in den Kommentaren hinterlassen – wir sind gespannt!

Das gute Stück gibt ist übrigens momentan bei Amazon und beim Hersteller Parrot selber erhältlich und das zu einem fairen Preis von 299€. Die Drohne wird bald allerdings auch auf herkömmlichem Wege in allen großen Baumärkten unter dem Namen TOX erhältlich sein.

Schaut euch das Video unten an und entscheidet selbst – wir haben uns eine auf jeden Fall schon mal gesichert. Schönen Dienstag euch noch!

Auf dem Youtube-Channel von Parrot gibt es übrigens noch weitere, unglaublich gute Videos!

2 Comment

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