Prepd – ungesund essen war gestern

Prepd Pack - nie wieder ungesund ernähren!

Smarte Produkte im Bereich Food und Health sind momentan der letzte Schrei und Startups, die solche Produkte entwickeln und anbieten sprießen wie Pilze aus dem Boden. Nachdem wir letzte Woche bereits die smarte Trinkflasche „Seed“ vorgestellt haben, fokussieren wir uns heute mehr auf’s Essen: Ein Unternehmen aus Kalifornien, das auf den Namen Prepd hört, hat es sich zum Ziel gemacht, den Menschen eine gesündere Ernährung beizubringen oder vielmehr ein Gadget entwickelt, das das lästige Nährwerte-Checken für einen übernimmt – eine smarte Lunchbox.

Prepd-Pack-Health-Kit

Wer kennt das nicht? Man hat einen langen Tag in der Uni oder im Büro und steht in der Mittagspause vor den selben Fragen, die man sich schon etliche Male gestellt hat: „Was esse ich? Wo esse ich? Gibt es auch eine gesunde Alternative?“ Leider bleiben einem dann oft nur zwei Optionen: Entweder Fast Food und danach ein schlechtes Gewissen haben oder 2/7 von seinem Monatslohn für ein gesundes, sättigendes Essen bezahlen und danach ein schlechtes Gewissen haben. Abgesehen davon, dass Ernährung eines der Grundbedürfnisse des Menschen ist, ist es essentiell wichtige Nährstoffe zu uns zu nehmen um bestimmten Krankheiten vorzubeugen oder das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Genau das ist der Ansatz den die Macher von „Prepd“ verfolgen und das ist gar nicht mal so kompliziert, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussehen mag:

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Das sogenannte Prepd Pack besteht aus einer wunderschön designten Außenhülle in Holzoptik und einem hochinnovativen Baukasten-System mit magnetischem Besteck. Das Herz des Prepd Packs sind die Essensbehälter, die sich innerhalb der Lunchbox unterschiedlich anordnen lassen und sich so an die individuellen Wünsche des Besitzers anpassen. Komplettiert wird das Ganze durch eine App, mit der man seinen Ernährungsplan für die kommenden Wochen erstellen, und dabei aus einer riesigen Datenbank an Rezepten zugreifen kann. Der Hersteller wirbt außerdem damit, mit unterschiedlichen Ernährungswissenschaftlern zusammenzuarbeiten, um ein breites Spektrum an Rezepten zur Verfügung stellen zu können, angepasst an die individuellen Wünsche der Nutzer – ob man nun abnehmen möchte, oder seine Diät durch neue Rezepte und Gerichte auffrischen möchte – jeder soll dabei auf seine Kosten kommen. Jedes der gekochten Gerichte soll zudem genau in die Behälter des Prepd passen, was nicht nur extrem praktisch ist, sondern auch noch verhindert, dass man Lebensmittel vergeudet oder wegschmeißt. Sobald man sich die Rezepte für die Woche ausgesucht hat, erstellt die App, die vorerst für iOS und Android verfügbar ist, automatisch eine Einkaufsliste, so dass man nicht erst lange alle Zutaten und Lebensmittel aufschreiben muss, die man braucht – das spart Zeit, Freunde!

Wir haben die vier wichtigsten Features des Prepd mal für euch zusammengefasst:

Nahtloses Tracking

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Nutzer von myFitnessPal werden es kennen – das ewige Kalorienzählen und das Einscannen von Barcodes verschiedener Lebensmittel. Vor dem Auswählen der jeweiligen Rezepte sieht man eine Aufstellung der Nährwerte und kann dann entscheiden, ob man das Rezept in der kommenden Woche zubereiten möchte oder nicht. Die Daten des Ernährungsplans können auf Wunsch in der App gespeichert werden – so kann man seine Ernährung nach und nach umstellen und gesünder leben. Zusätzlich lassen sich die Daten in iOS Health Kit speichern, so dass man alle Informationen gebündelt an einem Ort hat.

Gerichte einfach zubereiten

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Die intelligente App erstellt die Ernährungspläne außerdem so, dass man ähnliche Mahlzeiten zusammen kochen kann und somit das Essen für die Woche in maximal zwei Stunden vorkochen kann – das erspart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Nerven.

Durch die Zusammenarbeit mit namhaften Köchen und Ernährungsexperten entsteht dennoch keine Monotonie, denn der Fokus liege immer noch auf dem Genuss, so das Herstellerteam.

Social Cooking

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Wie der Name schon sagt: Innerhalb der App kann man sein eigenes Profil erstellen, Rezepte speichern, eigene Ernährungspläne hochladen oder sich mit anderen Usern in der Community verbinden und interagieren, Ideen und Tipps austauschen oder sich vielleicht mal für einen entspannten Abend zum gemeinsamen Kochen verabreden.

Sparen und dabei der Umwelt helfen

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Eine selbstgekochte Mahlzeit schmeckt meistens nicht nur besser und ist gesünder, sondern tut auch eurem Geldbeutel gut. Laut einer Umfrage von Visa aus dem Jahr 2015 zahlt man das Dreifache wenn man sich dafür entscheidet außer Haus zu essen. Also ran an den Herd!

Das Prepd Pack hat außerdem noch einige Vorteile, die Umwelt betreffend. Durch die Benutzung der Plastikbehälter und das genaue Portionieren der Mahlzeiten wird zum einen kein Plastikmüll erzeugt und zum anderen werden keine Lebensmittel weggeschmissen. Zudem besteht das Prepd Pack komplett aus recycelten Materialien.

Fazit

Also wenn ihr mich fragt: Ich bin Feuer und Flamme für die Idee des Prepd. Nicht nur weil ich mich gerne bewusst gesund ernähre und die Box es mir einfacher machen wird, sondern auch weil keine astronomisch hohen Preise dafür verlangt werden – das Einsteigerset, bestehend aus einem Case, Besteck und 2 Sets Behältern bekommt man für sage und schreibe 70US$ auf Indiegogo. Da ist es kein Wunder, dass die smarte Lunchbox in kürzester Zeit 5756% des Funding-Ziels erreicht hat und insgesamt bereits über 3 Millionen US$ einsammeln konnte. Ich habe mir meine Box auch schon bestellt und werde, sobald die Boxen im Juli 2016 ausgeliefert werden, berichten, was die Vor- und Nachteile im Praxistest sind, vielleicht sogar mit Video! Jetzt gibt es allerdings erstmal das Video zum Produkt und ich verabschiede mich für heute. Schönen Freitag euch!

Ich kann jedem empfehlen, auf unserer Facebook-Seite vorbeizuschauen. Morgen gibt’s den ersten Teil der Smarthome-Geschichte, die euer Leben verändern wird. #gojohnsinclair 😉

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