WalkCar – das Segway der Zukunft

WalkCar

Die Segway Ära ist lange vorbei – nicht zuletzt weil die Elektroroller zu klobig, zu groß und zu unhandlich sind, wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann.

Wenn auch praktisch, ist das Segway für den Alltagsgebrauch leider zu unhandlich
Wenn auch praktisch, ist das Segway für den Alltagsgebrauch leider zu unhandlich

Das Produkt: WalkCar

Abhilfe verspricht nun ein Prototyp aus Fernost, genauer gesagt aus Japan: Das sogenannte WalkCar ist ein futuristisches, Notebook-großes Rollbrett, das problemlos im Rucksack oder der Handtasche verstaut werden kann.

Walkcar

Das Konzept des WalkCars entspringt der Feder von Kuniako Saito und dem Team von Cocoa Motors und ähnelt optisch in den Grundzügen einem MacBook. Bestehend aus vier breiten Rollen, die den Fahrer sicher durch’s Terrain führen und einem starken Lithium-Ionen-Akku, kutschiert das WalkCar eine bis zu 120-Kilogramm schwere Person mit bis zu zehn Stundenkilometern durch die Gegend. Mit einer Akkukapazität von 12 Kilometern pro Akku-Ladung verspricht das WalkCar nicht nur ein treuer Begleiter für den Einkauf zu sein, sondern wir können uns auch vorstellen, dass dies ein alternatives Transportmittel der Zukunft sein könnte – eben auch, weil die Akkuladung nur drei Stunden in Anspruch nimmt und der Akku dann vollends aufgeladen ist.

Wie wird das gute Teil denn gesteuert?

Das haben wir uns auch gefragt und nach einiger Recherche, soll es ähnlich wie beim Segway, durch Gewichtsverlagerung geschehen. Leichtes nach vorne lehnen sorgt für die Beschleunigung, zur Seite lehnen bedeutet Richtungswechsel.

Das Plus an dem WalkCar liegt aber ganz klar in der Transportierbarkeit und der Flexibilität. Dank einem Gewicht von bis zu 3KG und einer größe, die einem 15 Zoll Notebook entsprechen kann man es einfach verstauen und ist immer „ready-to-go“. Zudem plant der Entwickler Kuniako Saito eine Indoor- und Outdoor-Variante des Geräts, die sich Meinungen zufolge, aber in den Grundspezifikationen nicht sonderlich unterscheiden werden. Auf die Frage, wie er auf die Idee gekommen sei, sagt er, dass seine Freunde ihn bei der Idee, immer ein Fahrzeug dabei zu haben unterstützt, wie er in einem Interview mit Reuters erklärte.

WalkCar transportieren
Wie so oft bei visionären Produkten, wenn das nötige Kleingeld zählt wird auch dieses mal auf Kickstarter gesetzt. Bereits diesen Herbst soll eine Kampagne zur Anschubfinanzierung starten, in der Geld sowohl für die Finalisierung des Produktes als auch für die Produktion selbst gesammelt wird. Die ersten WalkCars sollen dann letztendlich Anfang 2016 zu einem stattlichen Preis von ca. 800 Dollar an die jeweiligen „Contributer“ ausgeliefert werden.

Wie das Fahren mit dem WalkCar dann aussehen wird, gibt es natürlich auch zu sehen:

Wir können es auf jeden Fall nicht erwarten und werden das Projekt fleißig unterstützen! Wenn man sich mal überlegt, wie nützlich diese Technologie beispielsweise für ältere Menschen sein kann, dann bleibt uns nichts weiteres übrig als den Hut zu ziehen vor Kuniako Saito und seinem Team.

Definitiv das Produkt der Woche!

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