IKEA QI – Next Generation oder Reinfall?

IKEA Qi

IKEA hat zuletzt eine neue Möbelserie vorgestellt, die mithilfe der sogenannten Qi-Technologie, ein völlig kabelloses Laden der Smartphones oder Tablets möglich machen soll.

Eingebaute Module ermöglichen kabelloses Laden

Wer öfters kein Ladekabel zur Hand hat, für den hat IKEA die optimale Lösung gefunden. Das schwedische Möbelhaus hat eine neue Serie smarter Möbel angekündigt, die die sogenannte Qi-Technologie verwendet und die kabelloses Laden, durch einfaches Auflegen auf den entsprechenden Bereich, von Geräten ermöglichen soll.

Gerade im Schlafzimmer und im Büro in Nachttischen, Schreibtischen und Lampen wird IKEA die Technologie verstärkt einsetzen Als möglichen Verkaufsstart für Europa und Nordamerika hat IKEA bereits den April 2015 angekündigt.  Zu Preisen hat sich IKEA jedoch bisher noch nicht geäußert.

Nicht alle Smartphones unterstützen Qi

Zwar setzt IKEA mit dem Wireless Power Consortium, kurz Qi auf einen weit verbreiteten kabellosen Ladestandard, jedoch ist dieser Standart längt noch nicht mit allen Smartphones kompatibel: Während einige Windows-Phones und Nexus-Geräte über die Qi-Ladefunktion verfügen, bleiben Samsung- und Apple Nutzer bisher weitgehend auf der Strecke. Beide Hersteller verzichten bisher komplett auf die Qi-Ladefunktion. Einzig Samsung’s Galaxy S6 und S6 Edge wird diese Funktion anbieten.

Deshalb wird IKEA zusätzlich passende Hüllen für iPhone- und Galaxy-Geräte anbieten, über die per Micro-USB- oder Lightning-Anschluss die Geräte mit dem Möbelsystem verbunden werden. Etwas kompliziert, aber immerhin eine Lösung des Problems.

Fraglich ist jedoch, in wie weit sich das Einbinden der Qi-Technologie in die Möbelserien bezahlt machen wird, denn unumstritten ist das kabellose Laden nicht. Die Technologien heutzutage sollen während des Ladevorgangs Wärme entwickeln, die dem Akku auf Dauer schaden könnte und außerdem dauert das Laden ohne Kabel deutlich länger und der Energieverbrauch ist höher.

Es bleibt abzuwarten, wie die neue Technologie und vor allem das neue Möbeldesign bei den Käufern ankommt. Praktisch wäre es ja schon, auch wenn dafür vermutlich einige Verbesserungen nötig wären.

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