Wissen ist Sparen – Mit Wattcher können Energiekosten jetzt haargenau kontrolliert werden

Wattcher Energiemesser

Alle Jahre wieder kommt die Stromrechnung ins Haus geflogen und jedes Mal wundert man sich, dass trotz bewusstem Stromsparen eine Nachzahlung gefordert wird. Was genau sind die Stromfresser in der Wohnung? Welche Geräte verbrauchen mehr Energie, als wir eigentlich vermuten? Dies kann uns die Stromabrechnung leider nicht sagen, denn hier wird nur die Summe aufgezeigt.

Wir stellen euch allerdings heute ein Gadget vor, dass euren Stromverbrauch haargenau kontrolliert und aufzeigt, wer wirklich der Übeltäter in Sachen Stromverbrauch ist: Der Wattcher

Das Produkt: Wattcher

Wattcher EnergiemesserDas Gadget nennt sich Wattcher. Es wurde in den Niederlanden entwickelt und ist ein hochwertiges Designer- Energiemessgerät. Dies verbraucht inkl. aller Zugehörigkeiten gerade mal 1 Watt und sieht in jedem Ambiente wirklich super aus.

Sein Sensor kann an jedem analogen oder digitalen Stromzähler angebracht werden. Über einen Sender funkt er die aktuelle Gesamtleistungsaufnahme an die Anzeige, die sich an jede Steckdose anschließen lässt. Man kann mehrere Sensoren auf einmal verbinden. Der Stromverbrauch durch das An- oder Abschalten von Geräten sind damit leicht abzulesen. Die maximale Entfernung entspricht 20-40 Meter. Wattcher ist somit ideal für die ganze Familie.

Der Wattcher stellt folgende Daten zur Verfügung: 

  • Momentverbrauch
  • Tagesverbrauch
  • Durchschnittlicher Tagesverbrauch
  • Jährliche Einsparungen in Euro (Berechnet die zu erwartenden Einsparungen im Vergleich zum Vorjahr)
  • Jährliche Einsparungen in Prozent (Vergleicht den durchschnittlichen Tagesverbrauch mit dem Verbrauch des letzten Jahres)

Der Test

Wir haben das gute Stück für euch getestet.

Wattcher kam im Set aus Sensor, Empfänger und Sensor. Wie auch schon angekündigt, sieht das Gadget wirklich super aus und passt vom Design her in jede Wohnung.

Wir haben den Wattcher getestet

Die Installation ist in wenigen Minuten vollbracht. Hierzu muss man Sensor und Sender mit einem etwa 100 Zentimeter langen Kabel miteinander verbinden. Danach gilt es den Sensor auf dem Energiezähler zu platzieren. Der Wattcher-Sensor ist mit sowohl älteren als auch neueren Impulszählern kompatibel. In unserem Fall handelt es sich um einen neueren Impulszähler ohne Drehscheibe. Den Sensor platziert man direkt über der Signalisierungs-LED. Ist der Sensor installiert, muss der Empfänger innerhalb der 20-40 Meter des Senders in einer Steckdose platziert werden, um nun ebenfalls eingerichtet zu werden.

Wer sich gut mit Bedienungsanleitungen auskennt und häufiger solche Arbeiten verrichtet, wird es besonders einfach bei der Installation haben. Für Nutzer, die sich auf diesem Gebiet eher weniger auskennen, ist es auf jeden Fall hilfreich, die Bedienungsanleitung genau durchzulesen und danach erst mit der Installation anzufangen. Im Folgenden gibt es auch ein Video, dass die Installation genau protokolliert:

Nach der Installation warten wir gespannt auf erste Ergebnisse. Das kleine Gadget zeigt genau an, welches Gerät, wie viel Strom verbraucht. Besonders überrascht waren wir bei unserem Wasserkocher. Dieser verbraucht sage und schreibe 3000 Watt. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass dieser aus dem letzten Jahrhundert stammt. Er muss also durch einen Neuen ersetzt werden, um mehr Strom zu sparen. Ein weiterer Versuch zeigt auf, dass viele Geräte auch immens viel Strom verbrauchen, wenn diese ausgeschaltet sind. Hierzu machten wir alle Geräte aus und Wattcher zeigte uns an, wie viel Strom nun verbraucht wird. Trotz ausgeschalteter Geräte wurde weiter Strom verbraucht. Dies liegt vor allem an den Stand-by Einstellungen. Keine große Überraschung, die Höhe des Verbrauchs war letztendlich dann aber doch verblüffend. Hier summieren sich die Standby-Verbräuche aller Geräte auf satte 100 Watt.

Nützliche Infos bringt uns der Wattcher also ein, mit denen wir arbeiten können.

Einziger Nachteil, den wir feststellen konnten, war die Verbindung des Wattchers. Einige Male suchte er vergebens nach Signalen. Hier bleibt also fraglich, ob er auch noch bei 40 Metern Entfernung wirklich gut arbeitet.

Wattcher auf Analogen Geräten

Fazit

Wattcher ist ideal, um festzustellen, welche Geräte besonders viel Strom verbrauchen und aus diesem Grund ausgetauscht werden sollten. Der Austausch mag auf den ersten Blick zwar teuer sein, amotisiert sich aber spätestens am Ende des Jahres.

Für ganze Haushalte lohnt sich das Gerät allerdings eventuell noch nicht, weil es mit großen Entfernungen noch nicht wirklich gut zurecht kommt. Hier kann man nur hoffen, dass die Entwickler hier technische Verbesserungen vornehmen. Ansonsten ist das Gadget für jeden wunderbar geeignet und wird die Stromrechnung am Ende des Jahres kleiner ausfallen lassen, wenn man sich an die Ratschläge von Wattcher hält. Der neue Wasserkocher ist übrigens schon bestellt. Gefunden haben wir das tolle Gadget auf Amazon, Gruenspar (94€), Jacob-Electronic (89€) und bei Wattcher selbst für angenehme 99€.

Was haltet ihr von dem Gadget? Würdet ihr es euch zulegen? Auf lange Sicht gesehen, macht es deutlich Sinn, wie wir finden.

Einen schönen Dienstag euch noch!

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