Mein Smarthome – in der Küche

Samsung NV73J9

In der neuen Reihe „Mein Smarthome“ werde ich euch in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder kleine Einblicke geben, in wie weit neue Technologien das Leben zuhause vereinfachen können und dazu beitragen, dass wir unser Eigenheim immer mehr nach unseren Wünschen individualisieren können. Dazu gehe ich von Raum zu Raum und schaue, welche innovativen Produkte derzeit auf dem Markt sind und warum gerade diese nützlich sind. Der heutige Post befasst sich mit dem Ort, in dem wir uns meist immer wieder über den Tag verteilt aufhalten, meistens aber um circa 20x am Tag sinnlos in den Kühlschrank zu schauen, ohne Hunger zu haben oder aber dann, wenn wir an nichts anderes mehr denken können, außer schnell etwas zu essen – die Küche.

Panasonic-IFA-SmartHome-Kueche

Warum also hat die Smarthome-Revolution nicht auch Halt vor der Küche gemacht? Die Antwort ist simpel: Das drahtlose Kommunizieren technischer Geräte ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch – man spart Zeit, Geld und verbraucht weniger Energie. In meinem Reisebericht der diesjährigen IMM in Köln war es sogar möglich ein solches Smarthome in echt zu sehen und gerade da, war die Digitalisierung der Küchengeräte mit am spannendsten:

Kommunikativ

Samsung NV73J9

Der smarte „NV73J9“ von Samsung macht auf ganzer Linie eine gute Figur. Abgesehen vom ästhetischen Design, weiß der Einbaubackofen aus der „Chef Collection“ auch in Sachen Technologie zu überzeugen: Er verfügt sowohl über WIFI, als auch über einen Full Touch LCD Display, was einer intuitiven Nutzung zu Gute kommt. Zudem nutzt Samsung das selbst-entwickelte Prinzip Virtual Flame – eine Technologie, die mit Hilfe von virtuell erzeugten Flammen das Kochen auf dem Induktionsfeld revolutionieren soll. Die Entwicklung des Ofens fand in Kooperation mit dem Club der Chefs statt, einer von Samsung ins Leben gerufene Initiative aus Sterneköchen, um das Kochen auf höchstem Niveau auch in privaten Haushalten greifbarer zu machen. Der Clou am NV73J9 ist jedoch ein anderer: Sobald das Essen fertig ist, sendet er eine Nachricht an das Smartphone – wenn das nicht kochen auf höchstem Niveau ist! Kostenpunkt: um die 1749€.

Teamfähig

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Bauknecht ist seit jeher bekannt dafür qualitativ hochwertige und funktionale Produkte und Geräte für das und rund um das Haus herzustellen. Jetzt geht das in Stuttgart ansässige Unternehmen einen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung und bringt mit seiner Connectivity Range erstmalig eine Reihe von untereinander vernetzten Haushaltsgeräten auf den Markt, zu der eine Waschmaschine, ein Trockner, eine Kühl-Gefrier-Kombination und ein Geschirrspüler gehören und die sich mittels der BLive-App steuern lassen und bedient werden können. Kostenpunkt: Ab ca. 1050€.

Ferngesteuert

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Was braucht man für den perfekten Kaffee? Das Schweizer Unternehmen Jura scheint die Antwort darauf zu kennen: ein Tablet, die Jura Coffee App und den Z6 Carbon, einen Kaffee-Vollautomaten. Innerhalb der App kann man seinen Kaffee per Tablet individualisieren und diesen dann im Endeffekt von dem Kaffee-Vollautomaten machen lassen. So kann man Sonntag morgens schon vom Bett aus entscheiden, was man trinken möchte, wenn man in die Küche kommt. Der Preis liegt bei 2490€.

Zeigefreudig

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In meinem Leben gab es nicht nur ein Mal den Moment, in dem ich mich während des Einkaufens gefragt habe, was ich überhaupt zuhause noch zu im Kühlschrank habe – vorzugsweise passiert so etwas immer dann, wenn man sich keinen Einkaufszettel gemacht hat und man dann auf gut Glück die Sachen einkauft, die man letztendlich sowieso schon zuhause hat. Damit das nicht mehr passiert, hat Siemens mit dem iQ500 eine Kühl-Gefrier-Kombination entwickelt, die über zwei kälteresistente Kameras verfügt – somit weiß man immer Bescheid, was im heimischen Kühlschrank darauf wartet verdrückt zu werden. Kostenpunkt: 1299€.

 

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